SPD Ingolstadt fordert bürgerfreundliche Parkgebühren

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15. September 2015 | Verkehrspolitik

Eine bürgerfreundliche Abrechnung der Parkgebühren und die Beseitigung von Missständen in der Tarifstruktur fordert die Ingolstädter SPD zum wiederholten Mal. Und das nicht nur vor dem Hintergrund der jüngsten Gebührenerhöhung.

Denn zu einer bürgerfreundlichen Abrechnung zählt für Marcel Aigner, dem Kreisvorsitzenden der SPD, beispielsweise auch eine an der Praxis orientierte Taktung bei den Parkgebühren. „Spät am Abend sechs Euro für zwei Stunden Parken zu zahlen, das ist mehr als happig“, meint Aigner, „genau das kann aber dem Autofahrer in Ingolstadt passieren, und zwar in der Tilly-Tiefgarage. Er muss nur über Mitternacht hinaus parken.“ In der Tilly-Garage würden nämlich Tagespreise gelten. Das hieße aber nicht, dass man für die drei Euro 24 Stunden parken dürfe, sondern eben nur bis Mitternacht. Egal, wann man in die Tiefgarage fährt.

„Aber das ist nicht das einzige Ärgernis in der Tarifstruktur der Ingolstädter Parkhäuser“, so Aigner weiter, „die viel zu grobe Stundentaktung und die Verrechnung der ersten – eigentlich kostenlosen – halben Stunde ließ schon so manchen Innenstadtbesucher verärgert zurück.“ Aigner betont, dass die SPD bereits mehrfach darauf hingewiesen hat. Geändert habe sich nichts. „Jetzt kommen nach der jüngsten Gebührenerhöhung auch noch krumme Beträge bei den Kurzzeitparkautomaten dazu. 75 Cent für eine halbe Stunde.“ Da müsse der Autofahrer tief im Geldbeutel kramen. Denn: „Der Automat wechselt nicht“. So hieße es lapidar auf den Münzschluckern. „Geldkartenzahlung? Fehlanzeige, viel zu modern. Eine Aussparung verrät zwar die gute Absicht des Automatenherstellers, aber dafür hat es in Ingolstadt wohl nicht gereicht“, so Marcel Aigners Urteil.

Die SPD fordere deswegen, die Missstände in der Tarifstruktur abzuschaffen und eine bürgerfreundliche Parkraumbewirtschaftung. „Die bisherigen Tagespreise in den Parkhäusern müssen in 24-Stunden-Tarife umgewandelt, die Taktung auf 30 Minuten verkürzt werden“, fordert Aigner. Und die erste halbe Stunde müsse wirklich kostenfrei bleiben. In der Tiefgarage zu parken würde dadurch zudem günstiger als auf den Kurzzeitparkplätzen. Was wiederum den Suchverkehr verringern dürfte. Schließlich fordert die SPD die längst fällige Nachrüstung der Kurzzeitparkautomaten mit Geldkartenlesern.

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