Dringlichkeitsantrag der Stadtratsmitglieder Karl Ettinger und Achim Werner

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

in Pettenhofen betreiben Jugendliche, inzwischen in der vierten oder fünften Generation, einen Bauwagen als Treffpunkt. Der Standort am Bolzplatz erwies sich 24 Jahre lang als ideal, einerseits weit genug weg von der Bebauung, damit die Jugendlichen nicht als störend empfunden werden, andererseits nahe genug dran, um auch ein Gefühl von Sicherheit zu haben. Mit dem neuen Baugebiet im Osten des Stadtteils ist das nunmehr anders geworden.

Die Wohnbebauung ist unmittelbar an den Bauwagen herangerückt. Um die damit einherge-henden Probleme zu lösen, stellen wir folgenden

Dringlichkeitsantrag:

  1. Die Stadt duldet weiterhin einen Bauwagen auf Pettenhofener Flur.

  2. Dafür wird insbesondere die im Anschluss an die Kläranlage geschaffene Ausgleichsfläche nordöstlich des Stadtteils ins Auge gefasst.

  3. Es wird eine Vereinbarung mit den Jugendlichen getroffen, in der sich diese zur Pflege der Fläche nach den Vorhaben des Umweltamtes verpflichten.

Begründung: Seit 24 Jahren gibt es den Bauwagen am Pettenhofener Bolzplatz. Mehreren Generationen Pettenhofener Jugendlicher diente er als Treffpunkt. Beschwerden sind über all die Jahre keine bekannt geworden. Das ist anders, seit sich der Stadtteil durch ein Neubaugebiet nach Osten ausgedehnt hat.

Die Jugendlichen sehen selbst ein, dass der Bauwagen am alten Standort keine Zukunft hat und haben sich mit Unterstützung der Dorfgemeinschaft auf die Suche nach einem neuen Standort gemacht. Diese gestaltet sich leider schwierig. Eine Möglichkeit böte die städtische Ausgleichsfläche bei der Kläranlage.

Die Dringlichkeit ist gegeben, da das Gartenamt auf einer Beseitigung des Bauwagens be-steht und die Jugendlichen im beginnenden Frühling bald ohne Treffpunkt dastehen würden.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Karl Ettinger, FDP

gez. Achim Werner, SPD