Nominierung von Veronika Peters am 15. Oktober 2013

Weichenstellung - Wertschätzumg

Rede zur Nominierung am 15. Oktober 2013

Liebe Ingolstädter, liebe Freundinnen und Freunde der SPD, liebe Vertreterinnen und Vertreter der Presse, danke, dass Sie alle gekommen sind.

Heute ist ein wirklich besonderer Tag: 15. Oktober.

Mit Einführung des Gregorianischen Kalenders begann am 15. Oktober 1582 eine neue Zeitrechnung. Selbstverständlich ist heute auch für mich ein besonderer Tag, denn ich stehe hier vor Ihnen und bewerbe mich als Ihre OB-Kandidatin. Der heutige Tag ist mit Ihrer Zustimmung ein erster großer Schritt in eine neue politische Richtung für Ingolstadt. Eine Weichenstellung! Doch bevor wir loslegen, will ich eine grundsätzliche Frage beantworten, die sich sicher viele von Ihnen stellen. “Warum macht die das?“

Liebe Freunde, mit meinem Mann zusammen leite ich seit 30 Jahren erfolgreich ein Ingolstädter Mittelstandsunternehmen. Und eines dürfen Sie mir glauben: „Ich brauche keinen Job. Aber Ingolstadt braucht neue Politik. Meine Familie hat alles versucht mich davon fernzuhalten, aber wie sie sehen, es hat nicht geklappt. Ich will mich für unsere Heimatstadt einsetzen und dafür bitte ich um Ihre Unterstützung! Ingolstadt, meine Damen und Herren, steht vor einer Richtungsentscheidung. Klientelpolitik oder Politik für alle Ausverkauf oder Wertschätzung Bürgerkonzern oder Heimatstadt

Wir stehen gemeinsam vor großen Zukunfts-Herausforderungen. Es gibt Leute, die suchen Glück im Detail. Mir geht es aber vor allem um das große Ganze, eine Vision für Ingolstadt. Wirtschaftlich können wir heute noch aus dem Vollen schöpfen. Doch das wird sicher nicht immer so weiter gehen. Heute haben wir finanziell noch alle Möglichkeiten, die Weichen richtig zu stellen!

Unsere Aufgabe ist es, eine Kombination zu schaffen zwischen moderner Großstadt und lebendiger Heimatstadt! Lassen Sie uns jetzt gemeinsam anpacken und diese Chance nutzen!

Zunächst will ich deshalb eine zukunftsfähige Stadtentwicklung im Gleichgewicht! Bereiche wie Verkehr und Wohnungsbau müssen aufeinander abgestimmt werden. Nicht nur, dass Ingolstadt mittlerweile ein ziemlich teures Pflaster geworden ist, wo wir aufpassen müssen, dass Wohnraum für alle bezahlbar bleibt… deshalb fordern wir übrigens auch einen rechtsverbindlichen Mietspiegel... nein, Ingolstadt wird noch eine Zeit lang so weiterwachsen. Rund 10.000 neue Mitbürger bis 2030. Und die müssen irgendwo wohnen.

Aber die Ausweisung von Wohngebieten darf nicht zur Belastung für andere werden oder zum Verkehrsinfarkt führen. Es kann nicht sein, dass in gewachsener Wohnstruktur Bauwerke entstehen, die nicht hinpassen. Die Nachverdichtung muss planvoll und sensibel von statten gehen. Es darf nicht vorkommen, dass ich als Hausbesitzer eines Einfamilienhauses eines Tages aufwache und neben mir steht ein Wolkenkratzer. Ich will aber nicht zurückschauen. Ich will nach vorne schauen und aus den Dingen, die wir aus heutiger Sicht falsch gemacht haben, lernen. Mit mir bekommen sie eine Stadtplanung, die unsere Identität und Seele bewahrt und trotzdem Neues zulässt. Investoren sind wichtige Partner, aber wie unsere Stadt aussehen soll, werden wir selbst entscheiden - bestimmen wir!

Das betrifft auch in besonderem Maß unsere Innenstadt. Sie ist das Herz einer lebendigen Stadt. Unser Wohnzimmer, unser Aushängeschild und unser Lebensmittelpunkt. Das alles haben wir bislang aufs Sträflichste vernachlässigt und haben Aufholbedarf ohne Ende. Ich will deshalb eine regelrechte Innenstadt-Offensive. Eine Offensive mit Biss und Konzept! Das was da im Moment passiert, ist reine Flickschusterei (ich erwähne nur Theresienstraße, Laufband, Mickey Mouse Brunnen, etc…) Wir brauchen in erster Linie ein ganzheitliches Sanierungskonzept in punkto Gestaltung, Aufenthaltsqualität, Einzelhandelsflächen und Erreichbarkeit. Warum lassen wir zu, dass Frequenzbringer die Innenstadt verlassen. Gehen Sie mal mit offenen Augen durch den Westpark, dann sehen Sie, wen ich meine. Wir müssen ein Investorenklima auch für die Innenstadt schaffen. Dafür haben wir doch unsere IFG und IN-City. Es ist alles nur eine Frage der Prioritäten. (Nur noch 18 % unserer Ingolstädter Einzelhandelsflächen befinden sich in der Innenstadt. Das ist zu wenig.) In Zukunft muss es heißen: Schluss mit der Ausweisung von Einzelhandelsflächen auf der grünen Wiese. Volle Kraft nach innen!

Und dazu gehört natürlich auch die Erreichbarkeit. Dabei geht es nicht um Parkplätze. Es geht für den Bürger einfach darum „Wie komme ich in die Stadt?“. Mit dem PKW? Mit dem Monsterbus? Oder eventuell gar mit einer Stadtbahn. Ich könnte mir vorstellen, dass die Stadtbahn die beste Variante ist. Emissionsfrei, smart und leise…

Und so wie die Stadtbahn alle mitnimmt, will ich auch alle mitnehmen: Einzelhändler, Hausbesitzer, Mieter und Bürger. Wenn wir miteinander etwas schaffen wollen, müssen wir Rücksicht auf alle Akteure nehmen. Denn hier geht es um Wertschätzung. Womit ich bei meinem Lieblingsthema bin: Wertschätzung für alle und jederzeit. Jeder einzelne Bürger ist genauso wichtig wie ein Investor. Und zwar nicht nur kurz vor Wahlen, sondern immer! Ich will eine soziale Stadt für alle. Denn wir können es uns leisten, für jeden da zu sein!

Ich nenne zwei Beispiele: Unterstützung für Bruder Martin, der Obdachlosen mitten in der Stadt ein Stück Heimat gibt. Bruder Martin lebt Wertschätzung. Ich denke, der Wert unserer Gemeinschaft lässt sich daran messen, wie wir mit unseren Schwächsten umgehen. Diese Menschen gehören in unsere Mitte und nicht vor die Tore unserer Stadt. Ein weiteres Beispiel und persönliches Anliegen sind mir Jugendliche ohne Ausbildung, genannt JOA. Diese drei Buchstaben sind für mich furchtbar. Ein Jugendlicher ohne Perspektive ist für mich das Schlimmste, was es gibt. Deshalb engagiere ich mich seit Jahren in vielfältigen Projekten, um diese Situation zu verhindern. Denn Prävention ist günstiger als Reparatur. Ich will deshalb bspw. Job-Paten-Projekten echte Planungssicherheit geben! Und selbstverständlich muss auch die Stadt ein vorbildlicher Ausbildungsbetrieb sein und Ausbildungsplätze für Jugendliche anbieten, die sonst ohne dastehen. Liebe Ingolstädterinnen und Ingolstädter, um diese Weichenstellung zu schaffen, brauchen wir aber in erster Linie eine neue politische Kultur… Das ist die Vorraussetzung für alles!

Das heißt offene Kommunikation und keine undurchsichtigen Entscheidungen im Hinterzimmer. Mut zur Auseinandersetzung mit dem Bürger! Keine Angst vor der Öffentlichkeit! Die Liveübertragung der SR-Sitzungen ist für mich eine gute Sache! Jeder Bürger hat ein Recht auf Information und Mitsprache! Ich will Meinungsvielfalt statt Meinungsmache!

Keine Angst vor Veränderung. Keine Angst vor Ideen!

Liebe SPD, ich spüre frischen Wind. Machen Sie die Fenster auf. Lassen Sie uns miteinander für unsere Heimatstadt kämpfen! „Weichenstellung in Richtung Wertschätzung“ Dafür bitte ich um Ihre Unterstützung!Heute ist ein wirklich besonderer Tag: 15. Oktober. Mit Einführung des Gregorianischen Kalenders begann am 15. Oktober 1582 eine neue Zeitrechnung. Selbstverständlich ist heute auch für mich ein besonderer Tag, denn ich stehe hier vor Ihnen und bewerbe mich als Ihre OB-Kandidatin. Der heutige Tag ist mit Ihrer Zustimmung ein erster großer Schritt in eine neue politische Richtung für Ingolstadt. Eine Weichenstellung! Doch bevor wir loslegen, will ich eine grundsätzliche Frage beantworten, die sich sicher viele von Ihnen stellen. “Warum macht die das?“

Liebe Freunde, mit meinem Mann zusammen leite ich seit 30 Jahren erfolgreich ein Ingolstädter Mittelstandsunternehmen. Und eines dürfen Sie mir glauben: „Ich brauche keinen Job. Aber Ingolstadt braucht neue Politik. Meine Familie hat alles versucht mich davon fernzuhalten, aber wie sie sehen, es hat nicht geklappt. Ich will mich für unsere Heimatstadt einsetzen und dafür bitte ich um Ihre Unterstützung! Ingolstadt, meine Damen und Herren, steht vor einer Richtungsentscheidung. Klientelpolitik oder Politik für alle Ausverkauf oder Wertschätzung Bürgerkonzern oder Heimatstadt

Wir stehen gemeinsam vor großen Zukunfts-Herausforderungen. Es gibt Leute, die suchen Glück im Detail. Mir geht es aber vor allem um das große Ganze, eine Vision für Ingolstadt. Wirtschaftlich können wir heute noch aus dem Vollen schöpfen. Doch das wird sicher nicht immer so weiter gehen. Heute haben wir finanziell noch alle Möglichkeiten, die Weichen richtig zu stellen! Unsere Aufgabe ist es, eine Kombination zu schaffen zwischen moderner Großstadt und lebendiger Heimatstadt! Lassen Sie uns jetzt gemeinsam anpacken und diese Chance nutzen!

Zunächst will ich deshalb eine zukunftsfähige Stadtentwicklung im Gleichgewicht! Bereiche wie Verkehr und Wohnungsbau müssen aufeinander abgestimmt werden. Nicht nur, dass Ingolstadt mittlerweile ein ziemlich teures Pflaster geworden ist, wo wir aufpassen müssen, dass Wohnraum für alle bezahlbar bleibt… deshalb fordern wir übrigens auch einen rechtsverbindlichen Mietspiegel... nein, Ingolstadt wird noch eine Zeit lang so weiterwachsen. Rund 10.000 neue Mitbürger bis 2030. Und die müssen irgendwo wohnen.

Aber die Ausweisung von Wohngebieten darf nicht zur Belastung für andere werden oder zum Verkehrsinfarkt führen. Es kann nicht sein, dass in gewachsener Wohnstruktur Bauwerke entstehen, die nicht hinpassen. Die Nachverdichtung muss planvoll und sensibel von statten gehen. Es darf nicht vorkommen, dass ich als Hausbesitzer eines Einfamilienhauses eines Tages aufwache und neben mir steht ein Wolkenkratzer. Ich will aber nicht zurückschauen. Ich will nach vorne schauen und aus den Dingen, die wir aus heutiger Sicht falsch gemacht haben, lernen. Mit mir bekommen sie eine Stadtplanung, die unsere Identität und Seele bewahrt und trotzdem Neues zulässt. Investoren sind wichtige Partner, aber wie unsere Stadt aussehen soll, werden wir selbst entscheiden - bestimmen wir!

Das betrifft auch in besonderem Maß unsere Innenstadt. Sie ist das Herz einer lebendigen Stadt. Unser Wohnzimmer, unser Aushängeschild und unser Lebensmittelpunkt. Das alles haben wir bislang aufs Sträflichste vernachlässigt und haben Aufholbedarf ohne Ende. Ich will deshalb eine regelrechte Innenstadt-Offensive. Eine Offensive mit Biss und Konzept! Das was da im Moment passiert, ist reine Flickschusterei (ich erwähne nur Theresienstraße, Laufband, Mickey Mouse Brunnen, etc…) Wir brauchen in erster Linie ein ganzheitliches Sanierungskonzept in punkto Gestaltung, Aufenthaltsqualität, Einzelhandelsflächen und Erreichbarkeit. Warum lassen wir zu, dass Frequenzbringer die Innenstadt verlassen. Gehen Sie mal mit offenen Augen durch den Westpark, dann sehen Sie, wen ich meine. Wir müssen ein Investorenklima auch für die Innenstadt schaffen. Dafür haben wir doch unsere IFG und IN-City. Es ist alles nur eine Frage der Prioritäten. (Nur noch 18 % unserer Ingolstädter Einzelhandelsflächen befinden sich in der Innenstadt. Das ist zu wenig.) In Zukunft muss es heißen: Schluss mit der Ausweisung von Einzelhandelsflächen auf der grünen Wiese. Volle Kraft nach innen! Und dazu gehört natürlich auch die Erreichbarkeit. Dabei geht es nicht um Parkplätze. Es geht für den Bürger einfach darum „Wie komme ich in die Stadt?“. Mit dem PKW? Mit dem Monsterbus? Oder eventuell gar mit einer Stadtbahn. Ich könnte mir vorstellen, dass die Stadtbahn die beste Variante ist. Emissionsfrei, smart und leise…

Und so wie die Stadtbahn alle mitnimmt, will ich auch alle mitnehmen: Einzelhändler, Hausbesitzer, Mieter und Bürger. Wenn wir miteinander etwas schaffen wollen, müssen wir Rücksicht auf alle Akteure nehmen. Denn hier geht es um Wertschätzung. Womit ich bei meinem Lieblingsthema bin: Wertschätzung für alle und jederzeit. Jeder einzelne Bürger ist genauso wichtig wie ein Investor. Und zwar nicht nur kurz vor Wahlen, sondern immer! Ich will eine soziale Stadt für alle. Denn wir können es uns leisten, für jeden da zu sein!

Ich nenne zwei Beispiele: Unterstützung für Bruder Martin, der Obdachlosen mitten in der Stadt ein Stück Heimat gibt. Bruder Martin lebt Wertschätzung. Ich denke, der Wert unserer Gemeinschaft lässt sich daran messen, wie wir mit unseren Schwächsten umgehen. Diese Menschen gehören in unsere Mitte und nicht vor die Tore unserer Stadt. Ein weiteres Beispiel und persönliches Anliegen sind mir Jugendliche ohne Ausbildung, genannt JOA. Diese drei Buchstaben sind für mich furchtbar. Ein Jugendlicher ohne Perspektive ist für mich das Schlimmste, was es gibt. Deshalb engagiere ich mich seit Jahren in vielfältigen Projekten, um diese Situation zu verhindern. Denn Prävention ist günstiger als Reparatur. Ich will deshalb bspw. Job-Paten-Projekten echte Planungssicherheit geben! Und selbstverständlich muss auch die Stadt ein vorbildlicher Ausbildungsbetrieb sein und Ausbildungsplätze für Jugendliche anbieten, die sonst ohne dastehen. Liebe Ingolstädterinnen und Ingolstädter, um diese Weichenstellung zu schaffen, brauchen wir aber in erster Linie eine neue politische Kultur… Das ist die Vorraussetzung für alles!

Das heißt offene Kommunikation und keine undurchsichtigen Entscheidungen im Hinterzimmer. Mut zur Auseinandersetzung mit dem Bürger! Keine Angst vor der Öffentlichkeit! Die Liveübertragung der SR-Sitzungen ist für mich eine gute Sache! Jeder Bürger hat ein Recht auf Information und Mitsprache! Ich will Meinungsvielfalt statt Meinungsmache!

Keine Angst vor Veränderung. Keine Angst vor Ideen! Liebe SPD, ich spüre frischen Wind. Machen Sie die Fenster auf. Lassen Sie uns miteinander für unsere Heimatstadt kämpfen! „Weichenstellung in Richtung Wertschätzung“ Dafür bitte ich um Ihre Unterstützung!